


Jedes Jahr erkranken viele Menschen an der Grippe, die durch das Influenzavirus verursacht wird. Während eine Erkältung oft harmlos ist, kann die echte Grippe schwerwiegende Folgen haben. Gerade für ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann die Grippe gefährlich werden.
Die Grippeschutzimpfung, die wir in der Apotheke am Lippepark in Lünen vornehmen, bietet den besten Schutz gegen diese saisonale Erkrankung, um eine Ausbreitung zu verhindern und das individuelle Erkrankungsrisiko zu senken.
Influenza, im Volksmund als Grippe bekannt, ist eine ernstzunehmende Atemwegserkrankung, die durch verschiedene Influenzaviren ausgelöst wird. Die Erkrankung wird von Mensch zu Mensch übertragen, insbesondere durch Tröpfcheninfektion beim Niesen, Husten oder Sprechen. Die Grippewelle beginnt in den kälteren Monaten und kann schwere Krankheitsverläufe nach sich ziehen.
Insbesondere für bestimmte Risikogruppen ist die Grippeschutzimpfung essenziell und wird von der STIKO (Ständige Impfkommission) empfohlen.
Doch nicht nur Risikogruppen profitieren von der Grippeschutzimpfung. Auch Personen, mit erhöhter Gefährdung wie medizinisches Personal sowie Personen, die regelmäßig mit vielen Menschen in Kontakt kommen, wie zum Beispiel Lehrer oder Verkäufer, sollten sich jährlich impfen lassen. Eine Grippeschutzimpfung kann den Verlauf einer Infektion stark abschwächen und dadurch auch zur Entlastung des Gesundheitssystems beitragen.
Die Grippeschutzimpfung hilft dem Körper, sich gegen die Influenza-Viren zu wehren. Der Impfstoff enthält abgeschwächte oder inaktive Virenbestandteile, die das Immunsystem dazu anregen, spezifische Antikörper zu produzieren. Sobald das Immunsystem mit den echten Grippeviren in Kontakt kommt, erkennt es diese und kann schnell und effektiv reagieren, bevor die Krankheit ausbricht.
Jedes Jahr verändert sich der Influenzavirus. Daher wird die Grippeschutzimpfung jährlich angepasst und neu verabreicht. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beobachtet weltweit die Veränderungen der Grippeviren und gibt Empfehlungen zur Zusammensetzung des Impfstoffs für die bevorstehende Grippesaison. Der Impfschutz tritt etwa 10 bis 14 Tage nach der Impfung ein und hält in der Regel eine Grippesaison lang an.
Wie bei jeder Impfung kann es auch bei der Grippeschutzimpfung zu Nebenwirkungen kommen. Die häufigsten Nebenwirkungen sind:
Eine leichte Rötung oder Schwellung tritt oft lokal an der Einstichstelle auf und klingt meist innerhalb von ein bis zwei Tagen ab.
Kopfschmerzen können nach der Impfung auftreten, sind jedoch meist mild und vorübergehend.
Ein leichtes Fieber oder Müdigkeit zeigt, dass das Immunsystem auf den Impfstoff reagiert. Diese Symptome vergehen in der Regel schnell.
Manche Personen berichten über leichte Muskelschmerzen, die meist am Tag nach der Impfung auftreten und rasch nachlassen.
Diese Beschwerden sind meist mild und klingen nach ein bis zwei Tagen ab. In sehr seltenen Fällen kann es zu schwerwiegenden allergischen Reaktionen kommen. Personen, die bereits auf frühere Grippeschutzimpfungen allergisch reagiert haben oder an Allergien gegen Bestandteile des Impfstoffs, wie z. B. Hühnereiweiß, leiden, sollten die Impfung vorher mit einem Apotheker bzw. einer Apothekerin besprechen.
Die Grippewelle tritt meist zwischen Januar und März auf. Der optimale Zeitpunkt für die Grippeschutzimpfung liegt zwischen Oktober und Januar. Auf diese Weise ist der Körper rechtzeitig auf die Grippewelle vorbereitet, und der Impfschutz bleibt während der gesamten Grippesaison wirksam. Auch eine spätere Impfung ist möglich, solange die Grippewelle noch andauert.
Obwohl die Grippeschutzimpfung den besten Schutz gegen Influenza bietet, kann sie keinen 100-prozentigen Schutz gewährleisten. In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass der Impfstoff nicht zu den zirkulierenden Viren passt oder die Immunreaktion im Körper nicht stark genug ist, um die Krankheit vollständig zu verhindern. In diesen Fällen kann die Impfung jedoch oft den Verlauf der Erkrankung mildern, sodass das Risiko für schwere Komplikationen sinkt.
Nein, der Impfstoff enthält nur inaktive Virusbestandteile, die keine Grippe auslösen können. Manchmal können leichte Nebenwirkungen wie Fieber oder Müdigkeit auftreten, die jedoch keine echte Grippe darstellen, sondern Zeichen der Immunreaktion sind.
Die Grippeschutzimpfung schützt ausschließlich gegen das Influenzavirus und nicht gegen andere Erkältungsviren. Da die Symptome ähnlich sein können, wird die Grippe oft mit einer Erkältung verwechselt. Eine Erkältung ist jedoch in der Regel harmloser und nicht durch die Grippeschutzimpfung abdeckbar.
Wir können Sie in der Apotheke nicht impfen, wenn Sie unter 18 Jahre alt sind. Ausschlusskriterien sind ebenfalls akute Erkrankungen mit Fieber, bekannte Allergien gegen Bestandteile des Impfstoffes oder eine vorherige allergische Reaktion auf eine Grippeschutzimpfung. Auch Personen mit Organtransplantationen, Schwangere und Menschen, die Blutverdünner einnehmen, sollten sich besser an einen Arzt wenden.
In Deutschland werden die Kosten für die Grippeschutzimpfung für bestimmte Risikogruppen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Dazu zählen Personen über 60 Jahre, Schwangere, chronisch Kranke und medizinisches Personal. Privatversicherte sollten sich bei ihrer Versicherung informieren. Auch Personen, die nicht zu einer Risikogruppe gehören, können sich als Selbstzahler impfen lassen – viele Krankenkassen (z. B. Barmer, DAK, TK, KKH) übernehmen allerdings die Kosten, fragen Sie am besten vorher bei Ihrer Krankenkasse nach.
Der persönliche Nutzen der Grippeschutzimpfung ist hoch, doch auch aus gesellschaftlicher Perspektive ist der Impfschutz von großer Bedeutung. Je mehr Menschen sich gegen die Grippe impfen lassen, desto geringer ist das Risiko für eine weit verbreitete Grippewelle. Gerade für Menschen, die sich nicht impfen lassen können oder bei denen die Immunreaktion schwächer ist, bietet eine geimpfte Umgebung einen indirekten Schutz.
Die Grippeschutzimpfung ist ein effektives Mittel, um sich selbst und andere vor der Grippe zu schützen. Vereinbaren Sie einen Termin in der Apotheke am Lippepark in Lünen, um sich beraten zu lassen und eine Grippeschutzimpfung zu erhalten.
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